Caninus
14.04.2012, 14:36
Nachdem ich genügend Salz gewonnen hatte (http://www.aquariusforum.de/showthread.php?316-Der-Anfang), habe ich 10 Gramm davon mit dem bis dahin ein Mal destillierten Urin vermengt und im Wasserbad bei 79 Grad destilliert (nach der 90/10 Regel).
Weil ich den (subjektiven) Eindruck hatte, dass der Destillationsrückstand mit dem Salz durch das Kalzinieren im Muffelofen wieder das verliert, was er durch die Destillation gewonnen hatte, habe ich mich entschieden, in dieser Versuchsreihe auf die anschließenden Kiln-Kalzinationen zu verzichten und stattdessen bei 260 Grad in der Heizhaube zu kalzinieren - ich hatte ja mit bereits weißem gereinigten Salz die Destillationen begonnen.
Das kalzinierte Salz ließ sich mit einem Holzspachtel (ich habe dafür einfach den Stiel einer Badezimmer-Bürste genommen :-)) gut aus dem Kalzinationskolben lösen.*
Diese Adler habe ich insgesamt 12 Mal wiederholt und das kalzinierte Salz vor jedem Neuansatz mit einem Mörser ganz fein gemahlen.
Von den 10 Gramm Salz, mit denen ich begonnen hatte, sind nun noch 6,6 Gramm übrig.
Ich habe allerdings den (subjektiven) Eindruck, dass das Volumen nicht abgenommen hat - im Unterschied zum Gewicht.
Mit der Messung des ph-Wertes des Destillats habe ich erst nach der 7. Destillation begonnen. Da war es allerdings bereits so basisch, dass es den Messbereich meiner Teststreifen (bis pH 9,5) nach oben verließ.
Zu meiner Überraschung habe ich festgestellt, dass der basische Anteil des Destillats offenbar flüchtig ist.
Nachdem sich das Indikatorpapier bei Benetzung mit dem 12-fach Destillat tief dunkelblau (sehr basisch) verfärbt hat, kehrte die Farbe nach ca. 20 Minuten zu ihrem Ursprung (gelbgrün) zurück. Manchmal ist das Papier sogar so ausgebleicht, dass es fast weiß geworden ist.
Bei Vergleichen mit frischem Urin hat das Papier auch nach dem Trocknen seine Farbe hingegen nahezu beibehalten.
Das Bild zeigt vier Teststreifen, die echten Farben kommen allerdings auf dem Foto nicht so gut rüber.
Im linken Teil links frisch mit 12-fach Destillat benetzt, daneben nach ca. 20 Minuten.
Im rechten Teil links mit frischem Urin benetzt, daneben nach ca. 20 Minuten.
700
Nun will ich den pH-Wert mal von Beginn an messen. Ein Ergebnis habe ich schon:
Nach einer ersten Destillation von pH-neutralem Urin (pH-Wert 7) beträgt der pH-Wert nun 8,5
Mit insgesamt 6,6 Gramm einmal Kiln-kalziniertem (1030 Grad - drei Stunden) und 12 mal Heizhauben-kalziniertem (260 Grad - 90 Minuten) Salz
sowie etwa 60 ml 12 mal destilliertem Urin stehe ich nun am Beginn der Phase zwei.
Liebe Grüße
Caninus
*Außer beim letzten Mal - da ist mir der Boden aus dem Kolben rausgebrochen. Zum Glück, ohne zu splittern, so das dem Salz nichts passiert ist.
Ich schätze, dass liegt daran, dass der Kolben noch 110 Grad hatte, als ich mit meinem Holzspachtel kam.
Weil ich den (subjektiven) Eindruck hatte, dass der Destillationsrückstand mit dem Salz durch das Kalzinieren im Muffelofen wieder das verliert, was er durch die Destillation gewonnen hatte, habe ich mich entschieden, in dieser Versuchsreihe auf die anschließenden Kiln-Kalzinationen zu verzichten und stattdessen bei 260 Grad in der Heizhaube zu kalzinieren - ich hatte ja mit bereits weißem gereinigten Salz die Destillationen begonnen.
Das kalzinierte Salz ließ sich mit einem Holzspachtel (ich habe dafür einfach den Stiel einer Badezimmer-Bürste genommen :-)) gut aus dem Kalzinationskolben lösen.*
Diese Adler habe ich insgesamt 12 Mal wiederholt und das kalzinierte Salz vor jedem Neuansatz mit einem Mörser ganz fein gemahlen.
Von den 10 Gramm Salz, mit denen ich begonnen hatte, sind nun noch 6,6 Gramm übrig.
Ich habe allerdings den (subjektiven) Eindruck, dass das Volumen nicht abgenommen hat - im Unterschied zum Gewicht.
Mit der Messung des ph-Wertes des Destillats habe ich erst nach der 7. Destillation begonnen. Da war es allerdings bereits so basisch, dass es den Messbereich meiner Teststreifen (bis pH 9,5) nach oben verließ.
Zu meiner Überraschung habe ich festgestellt, dass der basische Anteil des Destillats offenbar flüchtig ist.
Nachdem sich das Indikatorpapier bei Benetzung mit dem 12-fach Destillat tief dunkelblau (sehr basisch) verfärbt hat, kehrte die Farbe nach ca. 20 Minuten zu ihrem Ursprung (gelbgrün) zurück. Manchmal ist das Papier sogar so ausgebleicht, dass es fast weiß geworden ist.
Bei Vergleichen mit frischem Urin hat das Papier auch nach dem Trocknen seine Farbe hingegen nahezu beibehalten.
Das Bild zeigt vier Teststreifen, die echten Farben kommen allerdings auf dem Foto nicht so gut rüber.
Im linken Teil links frisch mit 12-fach Destillat benetzt, daneben nach ca. 20 Minuten.
Im rechten Teil links mit frischem Urin benetzt, daneben nach ca. 20 Minuten.
700
Nun will ich den pH-Wert mal von Beginn an messen. Ein Ergebnis habe ich schon:
Nach einer ersten Destillation von pH-neutralem Urin (pH-Wert 7) beträgt der pH-Wert nun 8,5
Mit insgesamt 6,6 Gramm einmal Kiln-kalziniertem (1030 Grad - drei Stunden) und 12 mal Heizhauben-kalziniertem (260 Grad - 90 Minuten) Salz
sowie etwa 60 ml 12 mal destilliertem Urin stehe ich nun am Beginn der Phase zwei.
Liebe Grüße
Caninus
*Außer beim letzten Mal - da ist mir der Boden aus dem Kolben rausgebrochen. Zum Glück, ohne zu splittern, so das dem Salz nichts passiert ist.
Ich schätze, dass liegt daran, dass der Kolben noch 110 Grad hatte, als ich mit meinem Holzspachtel kam.